Komplexes Zerstäuberdesign durch 3D-Druck möglich

Projektname | Rotationszerstäuber

Zusammenfassung | Ricoh 3D arbeitete mit einem Innovator für Industrielösungen zusammen, um die MicroMist™ Rotationszerstäuber-Reihe zu entwickeln – konzipiert für anspruchsvolle Leistung in rauen Umgebungen.

Das Problem | Future Engineering Developments ist ein innovatives Unternehmen im Bereich Zerstäuber für industrielle Prozesse. Direktor Steve Rix, Erfinder des Motors, den heute viele Hersteller von Hochgeschwindigkeits-Rotationszerstäubern verwenden, wandte sich an Ricoh, um zu erkunden, wie 3D-Druck seine Leistungssteigerungsambitionen verwirklichen könnte.

Die Lösung | Rotationszerstäuber werden im Bergbau oder in der Bauindustrie zur Staubunterdrückung, Geruchskontrolle, Befeuchtung und adiabatischen Kühlung eingesetzt.

Dies geschieht durch Zerstäuben und Versprühen großer Mengen ultrafeinen, wirkungsarmen Nebels über die Fläche.

Future Engineering Developments hatte drei innovative Designlösungen für die MicroMist™-Reihe entwickelt. Aufgrund der komplexen Geometrie der Designs wäre eine Herstellung mit einem anderen Verfahren als dem 3D-Druck sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich gewesen.

Durch die Zusammenarbeit mit den Designexperten von Ricoh konnte der Designer mithilfe des 3D-Drucks genau das herstellen, was für eine optimale Teileleistung erforderlich war. Die typischen Einschränkungen der traditionellen Einzelformfertigung und die hohen Werkzeugkosten wurden eliminiert, was zu einer hochinnovativen Lösung führte.

Ricoh erkannte, dass Polypropylen-3D-Druck das effektivste Material für diese Anwendung ist, da es sich für ein leichtes und dennoch extrem robustes Produkt eignet und die rotierende Masse des Zerstäubers im Vergleich zu einem Nylon-12-Äquivalent um 50 g reduziert. Die hohe chemische Beständigkeit von Polypropylen verschaffte diesem einzigartigen Material bei dieser wasserbasierten Anwendung zudem einen Vorteil gegenüber herkömmlichen AM-Materialien wie Nylon.

Darüber hinaus hat Ricoh 3D besondere Anstrengungen unternommen und speziell für dieses Projekt die WRAS-Zulassung beantragt, um die Wasserbeständigkeit von Polypropylen zu qualifizieren, was bedeutet, dass das Wasser sicher ins Grundwasser zurückgeführt werden kann.

Ricoh 3D arbeitet jetzt mit Future Engineering Developments zusammen, um mehr neue Produkte vom Konzept bis zur Fertigung zu bringen.

Enrico Gallino, Materialspezialist bei Ricoh, sagte: „Das war 3D-Druck vom Feinsten und zeigt perfekt, wie Ricoh Kunden dabei helfen kann, ihren Produktentwicklungszyklus zu verkürzen und zu optimieren.“

Ricoh freut sich auf die Zusammenarbeit mit Steve an weiteren innovativen Designs.

„Das war 3D-Druck vom Feinsten.“