Bettpfanne für Gesundheitsriesen neu konzipiert

Projektname | Vernacare

Zusammenfassung | Mithilfe neuer Materialien und 3D-Drucktechnologie hat Ricoh 3D dazu beigetragen, ein beliebtes 3D-Hygieneprodukt für einen ausländischen Markt zu modifizieren.

Das Problem | Vernacare ist ein preisgekröntes Unternehmen, das sich auf innovative Toiletten- und Reinigungsprodukte für die Pflegebranche spezialisiert hat. Maxi- und Midi-Slipper sind seit langem etablierte Zellstoffprodukte im Vernacare-Sortiment. Die keilförmigen Produkte unterstützen das Personal bei der Hygiene und Toilettenbenutzung von Patienten mit stark eingeschränkter Mobilität.

Der französische Markt ist jedoch eher an die Verwendung von Pantoffeln aus Kunststoff und Stahl gewöhnt als an die Einwegversionen aus Zellstoff, die wir normalerweise in Großbritannien sehen.

Französische Pantoffelpfannen haben außerdem oft eine Taschenform an der Vorderseite, um ein Verschütten zu verhindern, was bei einem einteiligen Zellstoffformteil aufgrund der Formschrägen nicht erreicht werden kann.

Die Lösung | In Zusammenarbeit mit Ricoh 3D wurde im CAD ein neues Design entwickelt, das aus drei Teilen bestand: der Papierzellstoff-Slipperschale, dem Tascheneinsatz und einer rotationsgeformten Halterung, um französischen Käufern etwas Vertrautes zu bieten.

Using Ricoh 3D’s additive manufacturing services, prototypes were produced on the AM S5500P Selective Laser Sintering printer in a range of materials. 

Nachdem mehrere Materialien durch Tests ausgeschlossen wurden, schlug Ricoh die Verwendung seines eigenen Polypropylen-Materials vor. Vernacare war sofort beeindruckt von den Möglichkeiten, die sich mit einem 3D-gedruckten Hygieneteil bieten ließen. Das neue Material war sehr robust und gleichzeitig dehnbar und erfüllte somit alle Anforderungen an Komfort und Haltbarkeit. Ricoh hohlte die Stütze zusätzlich aus, um ein fertiges rotationsgeformtes Teil nachzubilden.

Dank der 3D-Druckdienste von Ricoh konnten Zellstoffformwerkzeuge erstellt werden, um brauchbare Muster für Feldversuche sowie zehn Iterationen des Zellstoffträgerdesigns herzustellen. Jedes Design wurde zusammen mit Zellstoffproben für Feldversuche an verschiedene Standorte weltweit verschickt.